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Spaß an Pferd und Reiten

Das Zaumzeug

Wie das Zaumzeug richtig anlegt wird und welche Schäden entstehen, wenn dies nicht passiert.

Von Beate Schulze

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DAS ZAUMZEUG

Natürlich müssen wir auch dafür sorgen, dass das Zaumzeug ordentlich angepasst ist.

Korrekt verschnallte Trense:
Backenriemen liegen nicht am Knochen
Nasenriemen 2 Fingerbreit unterhalb Jochbein und 2 Finger passen zwischen Kopf und Nasenriemen.
Kinnriemen ebenfalls mit 2 Fingerbreit Platz verschnallt.
Am Kehlriemen findet eine Hand Platz.
Der Stirnriemen ist weit genug dass Ohren nicht eingeengt werden.
Kopfstück so groß dass Genick keinen Druck erhält

 

  • Es darf nicht auf Knochen - z. B. dem Jochbein - aufliegen (Knochenhautentzündungen bis hin zu massiven Kieferentzündungen können die Folge sein)

    Das Zaumzeug liegt auf dem Jochbein auf. Hier können Knochenhautentzündungen oder gar Kieferentzündungen entstehen

     

     

  • Der Nasenriemen darf nicht zu nahe an Jochbein oder Trensenring sein, sondern muss ca. 2 Fingerbreit unterhalb des Jochbeins verschnallt sein. Somit ist der Nasenriemen auch weit genug von dem Trensengebiss entfernt, damit dieses die Maulspalte nicht einklemmen kann.

    Den Nasenriemen 2 Fingerbreit vom Jochbein entfernt verschnallen

    Hier liegt der Nasenriemen viel zu tief. Der Maulwinkel kann zwischen Gebiss und Nasenriemen bei jeder Zügeleinwirkung eingeklemmt werden!

     

  • Ich darf den Nasen- und Kinnriemen nicht so zuziehen dass er Abdrücke auf der Haut hinterlässt oder gar fast schon einschneidet. (Wenn ich das Maul „zuschnüren“ muss, kommen Einwirkungsfehler mit der Hand oder aber Unverträglichkeiten mit dem Material des Gebisses in Frage. Zuerst das mal nachprüfen!!!) Bei beiden sollen mindestens 2 Finger zwischen Kopf und Riemen passen. Bitte dann aber nicht gut gemeint so weit verschnallen, dass er dem Pferd halb um den Kopf fliegt und an der Haut reibt.

    Mind. 2 Finger breit Platz zwischen Kopf und Nasenriemen

     

     

  • Der Kinnriemen darf nie zwischen Trense und Kopf verlaufen, da sonst die  empfindliche Maulspalte eingeklemmt wird.

     

    Und auch das darf nicht passieren.

    der Kinnriemen läuft oberhalb des Trensengebiss.
    Dadurch provoziere ich ein Wundscheuern des Mauls

     

     

     

  • Das Gebiss soll so im Maul liegen, dass in der Maulspalte max. 2 kleine Falten entstehen. Es darf nicht zu weit unten sein, da es dann an die Zähne (vor allem bei Wallachen an die Hengstzähne) stößt und dort Zahnentzündungen verursachen kann. Natürlich auch nicht zu weit  oben, dass der Maulwinkel nach oben gezogen wird.
     

  • Der Stirnriemen muss weit genug sein, dass er Ohren und Genick nicht einschnürt.
     

  • Den Stirnriemen nicht zu weit unten oder oben (Bild5) ansetzen, da er sonst Ohren einklemmt oder auf Kochen aufliegt.

    Der Stirnriemen ist zu weit unten. Er Drückt!!

     

    Der Stirnriemen ist zu weit oben. Er "Quetscht" die Ohren ein.

     

  • Das Kopfgestell breit genug wählen damit kein massiver Druck auf das Genick ausgeübt wird
     

  • Die Backenriemen nicht verdrehen oder über und untereinander anordnen.
     

  • Den Kehlriemen nicht zu eng anziehen. Ein Handbreit Platz zwischen Kehle und Riemen lassen.

    Hier muss eine Handbreit Platz sein um die Kehle nicht einzuschnüren.

     

Ein falsch angepasstes Gebiss kann massive Schmerzen verursachen!!

Man braucht sich dann nicht wundern, dass das Pferd nicht mehr am Zügel geht, sich auf die Hand legt (selbst verursachter Schmerz/Druck blendet anderen Schmerz nämlich aus!) oder bei jeder kleinsten Zügelhilfe den Kopf hochreißt .

 

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