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Spaß an Pferd und Reiten

Durch richtiges Reiten werden Pferde schön

von Beate Schulze

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Ride & Tie

 
Durch richtiges Reiten werden Pferde schön
 
 
Sicher hat jeder schon die toll bemuskelten, mit aufgewölbtem Hals laufenden und locker dahin tretenden Dressur- und auch Springpferde im Fernsehen gesehen und denkt sich: Ach, wenn mein Pferd ja auch nur annähernd so ginge.
Hierzu kann man nur den Ausspruch einer guten und erfolgreichen Trainerin entgegnen: "Durch richtiges Reiten werden Pferde schön".
 
An hand der nachfolgenden Bilder möchten wir Ihnen veranschaulichen, was aus Pferden werden kann, wenn man ganz konsequent nach der klassischen Reitlehre an der Gymnastizierung des Pferdes arbeitet. Man muss konsequent beachten, das Pferd von hinten nach vorne (schauen Sie doch nicht immer auf den Hals und den Kopf des Pferdes beim Reiten. Das sagt überhaupt nichts aus ob ihr Pferd ordentlich geht) zu reiten. Dass die Hinterhand tätig ist. Die Hinterbeine weit unter den Schwerpunkt fußen. Der Rücken aufgewölbt ist. Sie sollten sich so fühlen als würden Sie auf einem Katzenbuckel oder auf einer Brücke sitzen. Das Pferd immer eine weiche - aber stetige - Verbindung zur Hand sucht. Und wenn ihr Pferd anfängt mehr zu treten, gestatten Sie ihm auch mal die Hand als kleine Stütze zu nehmen, damit es im Rücken aufgewölbt bleiben kann.
Die Gymnastizierung erfolgt aber nicht nur von hinten nach vorne, sondern auch seitlich. D.h. ich muss beständig an der Längsbiegung und an der Stellung arbeiten. Das kann ich mit Schenkelweichen im Schritt, Trab und wenn das richtig gut gelingt auch im Galopp. Für die deutlich fortgeschrittenen Reiter heißt das auch im Renvers und Travers zu arbeiten.
Das Genick des Pferdes muss immer wieder kontrolliert werden. Verkrampft sich das Pferd oder lässt es die Bewegung locker durchfließen? Ist das Genick verkrampft, muss ich es wieder locker bekommen. Nicht durch Zerren und Ziehen am Zügel, gar evtl. noch rückwärts einwirkend, oder den Kopf auf die Seite oder die Brust zerren, sondern über eine nach vorne seitlich dehnende Haltung um durch ein vorwärts seitwärts strecken/dehnen der äußeren Halsmuskulatur, die Verspannung aufzulösen.
Natürlich werden unsere Pferde selten zu Grand Prix Pferden avisieren, aber man kann immer versuchen ein lockeres, durchschwingendes Pferd zu bekommen.
 
 
So nun zu den Bildern.
 
Sie sehen hier einen 7 jährigen Schimmel der einen deutlichen Unterhals aufweist und noch wenig Muskulatur an der Hinterhand entwickelt hat.

Der Schimmel ca. 2,5  Jahre später. Man erkennt  dass sich Oberhals bildet, der Rücken noch nicht ganz konstant aufgewölbt.

Derselbe Schimmel nun 3 Jahre später. Das Pferd hat einen deutlich aufgewölbten Rücken, die Muskulatur des Oberhalses ist mittlerweile ausgeprägt und die Hinterhand tritt fleißig unter den Schwerpunkt.

So und nun noch mal 8 Monate später. Das Herantreten an die Hand und die Tätigkeit der Hinterhand haben sich nochmals verbessert. Das Pferd dehnt sich nun an die Hand heran und tritt fleißig unter den Schwerpunkt.

 

 

 
Hier ein gerade 5 jähriger Fuchs von Grainau (4 jährig angeritten). Auch hier kaum Muskulatur in der Hinterhand, der Hals, na ja man kann es fast dürr nennen, mit noch wenig Untertritt.

Derselbe Fuchs  6 jährig. Man erkennt den beginnenden Aufbau der Oberhalsmuskulatur, die Hinterbeine sind aktiver und das Pferd tritt schon vermehrt aus der Schulter.

So, mittlerweile 10 jährig geworden, würde man wohl kaum glauben, dass es dasselbe Pferd ist.

11 jährig hat sich die Muskulatur stabilisiert. Kaum jemand würde dahinter noch den "schlaksigen Fuchs"  vermuten

 
 
Nun ein 13 jähriger Wallach von Pilot, nachdem er 2 Jahre nur auf Koppel gestanden war.
Auch hier deutlich sichtbar, kaum Hals, wenig entwickelte Hinterhand, schlaksige, am Boden klebende Bewegungen.

Der Pilotsohn  14 Jährig. Die Hinterhand beginnt zu durchzuschieben und der Oberhals erhält Muskelansatz.

Mittlerweile 16 jährig zeigt sich eine völlig andere Muskulatur und Versammlungsbereitschaft.


So und nun, sehen sie sicher das beste Beispiel was aus einem Pferd werden kann, wenn man an es glaubt und es konsequent fördert.
 
Hier ein 3 jähriger Schimmelwallach, kurz bevor er von seiner jetzigen Besitzerin erworben wurde

Das Schimmelpony fast 5 jährig. Er beginnt fleißig zuzutreten, den Rücken aufzuwölben, aus der Schulter zu kommen und den Hals fallen zu lassen.

Der Schimmelwallach 6 jährig. Bereits fleißig tretend, rund  mit gut bemuskelter Hinterhand, Rücken und Hals.

Derselbe Schimmel 7 jährig. Ich denke das Bild spricht für sich.

Siehe auch das Buch: Der Reiter formt das Pferd  
 

 

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