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Spaß an Pferd und Reiten

Bildergalerie: Das Anlegen des Zaumzeugs

Am Beispiel eines Kombinierten Reithalfters

Von Beate Schulze und Gaby Schmidtkonz.

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Das Anlegen des Zaumzeugs

Hier wird Schritt für Schritt erklärt und gezeigt, wie man richtig und sicher das Pferd auftrenst.

Wir haben unser Pferd mit dem Panikknoten angebunden.

Zuerst legen wir dem Pferd die Zügel über den Hals. So kann das Pferd nicht davon laufen, wenn wir das Halfter öffnen.

Das Halfter wird nun geöffnet, vom Kopf entfernt und um den Hals wieder geschlossen.
Nun ist das Pferd bei den weiteren Schritten immer noch angebunden.

Das Zaumzeug wird nun mit der rechten Hand mittig gefasst.
(Kleiner Trick: wenn man den Mittelfinger zwischen die beiden Backenstücke nimmt, kann man das Zaumzeug besser auseinander halten.)

Nun wird das Zaumzeug mit der rechten Hand unter den Pferdekopf durch geführt und von der rechten Seite auf den Nasenrücken gelegt. Dabei werden Trense und Pferdekopf mit der rechten Hand gehalten, so dass das Gebiss direkt vor dem Maul zu liegen kommt.

 

Die linke Hand hält nun das Gebiss direkt an die Maulöffnung.
Wenn das Pferd das Maul nicht öffnet greift der linke Daumen in die Maulspalte (hier gibt es keine Zähne, so dass man sich auch nicht verletzen kann) und öffnet durch leichten Druck auf den Unterkiefer das Pferdemaul, damit das Gebiss aufgenommen wird.

Hier noch mal deutlich sichtbar, wie der Daumen in die Maulspalte greift.

Das Pferd hat nun das Gebiss im Maul und die rechte Hand muss das Zaumzeug nun soweit nach oben ziehen, dass das Pferd das Gebiss nicht wieder "ausspucken" kann.

Dann wird das Zaumzeug über die Ohren gehoben! Nicht einfach drüberstreifen, sondern mit der rechten Hand die Ohren nach vorne durch das Genickstück schieben.

Nun ist unser Zaumzeug auf dem Pferdekopf. Jetzt müssen die einzelnen Riemen (Kehl-, Nasen- und Kinnriemen) geschlossen werden.

Wir beginnen mit dem Kehlriemen, der so eng geschnallt wird, dass noch eine Faust zwischen Pferdekehle und Riemen passt.

Hier noch mal deutlich sichtbar, wie eng/weit der Kehlriemen sein darf.

Der Nasenriemen muss immer unter den Backenstücken durchgeführt werden, damit dem Pferd die Backenstücke nicht drücken oder gar ein Loch in die Haut reiben.

 

Unter der Jochbeinleiste müssen ebenfalls ein bis zwei Finger Platz bis zum Nasenriemen sein. Habe ich den Nasenriemen so hoch verschnallt, dass er auf der Jochbeinleiste oder direkt darunter sitzt, riskiere ich Knochenhautentzündungen, Kieferentzündungen, offenen Wunden oder massive Nervenreizungen

 

Der Nasenriemen darf nicht zu eng geschnallt werden. Mindestens 2 Finger müssen zwischen Pferd und Riemen noch Platz finden.
Die Unsitte den Riemen so eng zu schnallen, dass das Pferd das Maul nicht mehr öffnen kann oder dadurch ein Zungenstrecken zu vermeiden, sollte besser durch eine ordentliche Reitweise korrigiert werden.

Der Kinnriemen muss - wie auf dem Bild zu sehen - unterhalb der Trensenringe verschnallt werden. Auch hier müssen 2 Finger zwischen Pferd und Riemen Platz finden.
Die Schnalle darf auf keinem Knochen liegen, das sie sonst scheuert und offene Wunden verursachen kann.

 

Deutlich noch mal der "Platz" zwischen Riemen und Pferd!

Hier sehen wir nochmals, das fertig gezäumte Pferd mit den jeweils notwendigen Platz zwischen den einzelnen Riemen und dem Pferdekopf

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